Therapieverfahren

Osteopathie

Ganzheitliche Massage

Ayurveda Massage

Klassische Naturheilverfahren:

Phytotherapie

Schröpfen

Osteopathie

Osteopathie ist eine manuelle Therapieform, die den Menschen als Ganzes begreift.

Die Osteopathie ist eine Lehre, die Wissenschaft (Erkenntnisse aus Anatomie, Physiologie, Embryologie und Biomechanik), Kunst (Therapeutisches Handwerk und die Integration der wissenschaftlichen und philosophischen Erkenntnisse in die Behandlung) und eine ihr eigene Philosophie miteinander vereint.

Sie besteht aus den Teilbereichen parietale, viszerale und craniosacrale Osteopathie. Zusammen ergeben die Bereiche einen umfangreichen Wissensschatz, mit dem ich Sie ganzheitlich behandeln kann.

Es werden Bewegungsapparat, Faszien, Organe und der craniosacrale Rhythmus miteinander in Verbindung gesetzt. Dadurch kann eine umfassende Behandlung stattfinden und bei akuten sowie chronischen Beschwerdebilder können tiefgreifende Heilungsprozesse einsetzen. Im Körper wird durch die Osteopathie Selbstheilung und Eigenregulation angeregt.

Bitte kommen Sie zu einer osteopathischen Behandlung in lockerer, bequemer Kleidung oder bringen sich diese mit. Nach einer osteopathischen Behandlung können Müdigkeit und ein gesteigertes Ruhebedürfnis auftreten. Auch zu Muskelkater kann es kommen, der aber nach wenigen Tagen abgeklungen sein sollte. Es ist wichtig nach der Behandlung viel Wasser zu trinken um den Körper mit ausreichend Flüssigkeit zu versorgen und ihn so in allen angestoßenen Prozessen gut zu unterstützen. Moderate Bewegung ist sinnvoll. Von größeren Anstrengungen oder Sport bitte ich für 48 Stunden abzusehen um der angeregten Selbstregulation den nötigen Raum zu geben.

Ganzheitliche Massage

In der ganzheitlichen Massage verbinde ich verschiedene Techniken aus der klassischen Massage, der strukturellen Tiefengewebsmassage und Gelenklockerung (Joint Release).

Ich arbeite mit Hingabe am ganzen Körper, ob als Ganzkörpermassage oder als Teilmassagen. Jeder Teil des Körpers verdient Aufmerksamkeit und achtsame, liebevolle oder kraftvolle Berührung. Patient*innen sind immer wieder erstaunt, wie wohltuend eine Massage z.B. mit einem Fokus auf Beine und Becken sein kann.

Ich biete folgende Massagen an:

  • Ganzkörpermassage

  • Teilkörpermassage mit Fokus auf

  • Kopf und Nacken

  • Gesicht

  • Beine

  • Bauch und Becken

  • Vorderseite

  • Rücken, Arme, Nacken

Im Gespräch erfrage ich persönliche Wünsche und Intentionen und wende mein Wissen auf den*die Patient*in abgestimmt an.

Ayurveda Massage

Ayurveda ist jahrtausende altes medizinisches Wissen aus Indien und Sri Lanka und bedeutet die Weisheit vom Leben. Ayurveda Massagen sind neben Ernährung, Yoga, Pflanzenheilkunde und Reinigungstechniken eine bedeutende Säule dieser Wissenschaft.

In meiner Praxis behandle ich mit Abhyanga (ayurvedische Ganzkörpermassage), Mukabyanga (ayurvedische Gesichtsmassage), Padabyanga (ayurvedischer Fußmassage), und Garshana (Seidenhandschuhmassage).

Abyanga, Mukabyanga und Padabyanga werden mit sehr viel warmem Öl in einer klaren Struktur mit regelmäßigen und sich wiederholenden Bewegungen durchgeführt. Dadurch entsteht oft ein liebevoll-umhüllendes wohliges Körpergefühl. Der Geist kann sich entspannen, im Körper können sich Verspannungen lösen und Körperfunktionen werden sanft angeregt. Die Durchblutung wird gesteigert und Verdauung und Lymphfluss aktiviert, wodurch der Abtransport von Toxinen im Körper unterstützt wird. Auch haben die wohltuenden Berührungen einen ausgleichenden Einfluss auf Geist und Emotionen. Dis Massagen können wahrgenommenen Stress reduzieren und einen besseren Schlaf ermöglichen.

Abyanga ist eine wunderbare Behandlung z.B. bei Schlafstörungen, zur Harmonisierung der Körperenergien, bei Erschöpfung, in der Geriatrie zur Vitalisierung, zum Stressabbau, bei hohem körperlicher Einsatz und viel geistiger Arbeit.

Mukabyanga kann hilfreich sein bei aller Problematik im Kopfbereich (z.b. Stirn-oder Nebenhöhlenproblemen), Computermüdigkeit, als Schönheitspflege und zur Tiefenentspannung.

Bei der Padabyanga werden nicht nur die Füße, sondern auch Unterschenkel und Knie massiert. Sie kann innere Unruhe, Stresszustände, Schlafstörungen, Sehstörungen, Sensibilitätsstörungen und Müdigkeit verbessern.

Die Ölauswahl ist abgestimmt auf den persönlichen Konstitutionstypen (Doshas: Vata, Pitta, Kapha).

Die Garshana wird trocken mit einem Seidenhandschuh durchgeführt und hat einen trocknenden, erhitzenden, anregenden Charakter. Sie stimuliert das Bindegewebe, Kreislauf, Lymphfluss und den Stoffwechsel und sorgt für ein seidenweiches und klareres Hautbild. Sie ist sehr gut bei Kaphakonstitution geeignet. Im Anschluss an die Garshana kann sich bei Vatakonstitution und persönlichem Wunsch noch eine Ölmassage anschließen.

Phytotherapie

Die Pflanzenheilkunde ist eines der ältesten Therapieverfahren und ihre Geschichte reicht bis in die Steinzeit zurück.

Die Inhaltsstoffe von Heilpflanzen unterliegen natürlichen Schwankungen, abhängig von Standort, Lichtverhältnissen, Klima u.a. Darauf das Heilpflanzen viele verschiedene Wirkstoffgruppen (z.B. Bitterstoffe, Cumarine, Schleimstoffe, ätherische Öle) in sich vereinen wird ihre besondere Wirksamkeit zurückgeführt. Somit wirkt eine Pflanze als Vielstoffgemisch immer breitbandiger als ein schulmedizinisches chemisches Einzelmittel (Monopräparat).

In der Pflanzenheilkunde werden ganze Pflanzen oder Pflanzenteile (Blüten, Blätter, Früchte, Samen, Stängel, Rinden, Wurzeln) verwendet, einiges davon frisch, der überwiegende Teil getrocknet.

Zur Anwendung kommen sie beispielsweise als Tee, Saft oder Tinktur, zu Tabletten gepresst, als Badezusätze, in Salben oder Cremes.

Humoraltherapie

Schröpfen als Ausleitungsverfahren & Schröpfkopfmassage

Die Schröpftherapie gehört zu den ältesten Heilbehandlungen – erste Hinweise darauf finden sich schon 3000 v. Chr.

Unterschieden wird zwischen blutigem Schröpfen, trockenem Schröpfen und der Schröpfkopfmassage. Die Wirkung richtet sich nach der Methode und die gewählte Methode richtet sich nach dem Beschwerdebild.

Grundsätzlich werden die Durchblutung in dem geschröpften Gebiet angeregt, der Stoffwechsel und damit der Abtransport von schädigenden Stoffwechselendprodukten verbessert, Schmerzen und Verspannungen gelindert und die Selbstregulation des Körpers unterstützt.

Über die Headschen Zonen kann man über das Schröpfen auf der Haut z.B. auch Organe erreichen, die mit diesen Hautarealen nerval verbunden sind und dadurch in den Organen eine Wirkung erzeugen.

In meiner Praxis wende ich die Schröpfkopfmassage und das trockene Schröpfen an.